Vermögenspool

Eine nachhaltige und sinnvolle Geldanlage

Was ist ein Vermögenspool?

Der Vermögenspool ist eine Art Investitionsfonds, der meist für den Kauf von Grund und Gebäude verwendet wird. Die Finanzierung läuft über Mittel der eigenen Vereinsmitglieder und/oder „Freund*innen des Vereins“ (Förder*innen), die diesen Pool als Anlageform sehen. Auch andere Institutionen wie Stiftungen und Banken können als Financiers agieren.

Warum sollte jemand einzahlen?

Zur Verfügung stehendes Kapital, das längerfristig angelegt werden kann (5-10 Jahre), dient den Vereinsmitgliedern der schnelleren Abzahlung von Krediten und Fremdkapital (Förderungen) und damit der Verringerung von Zinsen und Zinseszinsen – für alle Mitglieder ein Vorteil ist. Des Weiteren bekommen die Anleger*innen auch eine sichere (werterhaltende) und ethisch saubere Anlagemöglichkeit ihres Kapitals. Alle Einzahler*innen bekommen eine grundbücherliche Sicherheit und dazu optional entweder eine Werterhaltungsgarantie (etwa angelehnt an den Verbraucherindex) oder einen moderaten Fixzinssatz. Mit einem Fördergemeinschaftsvertrag (mit notarieller Beglaubigung) und der Abwicklung über eine Treuhänder*in ist eine sehr hohe Sicherheit für die Anleger*innen gegeben. Ein wichtiger Punkt ist die Liquiditätsreserve von mindestens zehn Prozent des gesamten Poolvermögens. Diese wird auf dem Treuhand-Konto flüssig gehalten, um jederzeit für Auszahlungen gerüstet zu sein. Ein zweiter wichtiger Punkt: Falls die Entnahmen die Zuflüsse übersteigen, werden die Auszahlungsfristen verlängert und so im Gleichgewicht gehalten. Wenn mehrere Jahre lang die Anforderungen für Entnahmen höher als die Zuflüsse sind, muss sich der Verein entweder eine andere Finanzierung suchen oder den notwendigen Teil des Immobilienvermögens erkaufen, um ausreichend liquid zu bleiben.

Von Vorteil ist besonders die große Zahl von Menschen, die hinter einem Projekt steht und im Bedarfsfall für einen höheren Zufluss sorgt, um die Liquidität zu sichern. So wird ein großes Netzwerk von Menschen aufgebaut, das einen ausgeglichenen Zu- und Abfluss im Vermögenspool sicherstellt.

Der Erfinder Markus Distelberger sieht vor allem die Nutzer*innen des Poolvermögens, also hauptsächlich die Nutzer*innen der Wohnungen und Geschäftsräumlichkeiten, als diejenigen, die den Hauptteil des laufenden Poolzuflusses sicherstellen. In seinem Konzept können diese, statt der sonst zu zahlenden Miete, monatliche Sparbeiträge leisten. Dies würde zu dem Ergebnis führen, dass Wohnen ohne oder mit geringerer Verschuldung bei gleichzeitiger Vermögensbildung möglich ist.

Wer sollte nicht anlegen?

Kleinsparer*innen, da der (administrative) Aufwand zu groß ist, und Personen, die ihr Geld nur kurzfristig zur Verfügung stellen können. 

Dieses Modell funktioniert bereits seit zwei Jahren im Gemeinschaftsprojekt „Garten der Generationen“ und wird vom Erfinder Markus Distelberger betreut.